frei

Hallo Freiheit

Musik: Andrzej Zarycki, Text: Norbert Tefelski

Hallo Freiheit.
Du kannst allen gefallen,
trägst für jeden ein and‘res Kleid.
Wer dich will, der muss zahlen.

Hallo Freiheit.
Manchmal machst du uns einsam.
Und kommst du durch des einen Tür,
zahlt ein and‘rer den Preis dafür.

Morgenlicht graut,
ringsum scheint nichts vertraut:
Keiner da für Zärtlichkeit,
nicht für Freundschaft noch für

Streit und Bereu’n,
sich versöhnen, sich freu’n
bis zum nächsten bösen Zwist –
Gut, dass das erledigt

ist das nicht ein
guter Grund, froh zu sein:
Ich ging fort, es ist vorbei.
Endlich bin ich wieder frei.

Hallo Freiheit ...

Du gibst uns Kraft,
die vielleicht Leiden schafft,
weil du weißt, dass man dich liebt:
Glück gedeiht, wo es dich

gibt es dich nicht,
fehlt die Luft, fehlt das Licht.
Doch man sollte auch versteh’n,
richtig mit dir umzugeh’n

Du gibst uns Kraft,
die vielleicht Leiden schafft,
weil du weißt, dass man dich liebt:
Glück gedeiht, wo es dich

gibt es dich nicht,
fehlt die Luft, fehlt das Licht.
Doch du weißt, dass man dich liebt:
Glück gedeiht, wo es dich gibt.

Bumerang

Musik: Susanne Folk, Text: Edith Jeske

Es war doch weiter nichts dabei,
ein Restaurant, ein Tisch für zwei.
'S hat sich ergeben.
Beinah ein Jahr, seitdem ich ging,
ich trag noch immer deinen Ring –
ich mag ihn, eben.
Hab oft gedacht, was du wohl machst,
ich sah dich vor mir,
wie du lachst und hin und wieder
fiel mir ein, der erste Tag,
als ich mit dir im Stadtpark lag
unter dem Flieder.

Du sprichst vom Wetter. Und du greifst
nach deinem Glas und dabei streifst du meine Hände.
Wir sind getrennt seit einem Jahr,
und es ist klar, es ist und war und bleibt zu Ende.
Die Liebe war nicht gleich verteilt.
Hab mich so oft so sehr beeilt, und du bliebst stehen.
Du wolltest Spaß. Ich wollte dich,
und eines Tages wusste ich, ich musste gehen.

Was war er wert, der Abgesang?
Die Liebe ist ein Bumerang –
das soll man wissen.
Schon steh’n wir da, vor deiner Tür,
schon lieg ich wehrlos neben dir
auf deinem Kissen.
Dein Atem streichelt mein Gesicht.
Hab ich die Wahl? Hab ich sie nicht?
Ich will es wagen!
Wird das Finale dann erreicht,
Wer weiß – wir haben uns vielleicht
noch viel zu sagen.

Der Morgen kratzt am Fensterglas.
Wir hatten so etwas wie Spaß.
Ich lasse dich schlafen.
Und zieh mich an und frage mich
Wen von uns beiden wollte ich
heut Nacht bestrafen?

Ich steh vorm Haus um acht Uhr früh
und schau den Spatzen zu,
wie sie im Rinnstein landen.
Und kauf mir was fürs Frühstück ein
und es ist gut, allein zu sein:
Ich hab verstanden.

Weil eins und eins nicht zwei ergibt,
wenn einer spielt und einer liebt – Es ist gescheiter,
wenn man sich dann den Rücken dreht.
Und tut's auch weh – woanders geht das Leben weiter.

Am Himmel glänzt ein Sonnenstrahl,
Ich hab die Wahl – noch tausendmal.
Und wenn ich fall – es ist egal,
Ich werde aufsteh’n – tausendmal.

Fallen oder fliegen

Musik: Susanne Folk, Text: Edith Jeske

Glaub an deine Träume, auch wenn sie verwegen scheinen,
Lass dich nicht beirren, wenn man dir den Weg verstellt.
Auch wenn du im Glashaus sitzt – wenn's sein muss, wirf mit Steinen
frag nicht, was die Welt von dir hält.
Sei unbequem, sei stolz und frei, voller Phantasie
Liebe die Menschen, doch verleugne dich nie.

Fallen oder Fliegen
kämpfen oder knie'n
schweigen oder siegen
frei sein oder flieh'n.

Zeig es dir und allen,
tus gleich heut und hier.
Fliegen oder fallen –
es liegt nur an dir.

Hundertmal zu Boden gehn, dich hundertmal erheben,
wieder neu beginnen, und das Risiko nicht scheun.
Hunderteinmal wissen, Scheitern ist ein Teil vom Leben –
Lern dir zu verzeihn, dich befrein.
Und Türen, die verschlossen scheinen, schau – sie öffnen sich.
Greif nach den Sternen, denn sie warten auf dich.

Fallen oder Fliegen...
Fliegen wie ein Drachen, fallen wie ein Stein –
deinen Weg zu machen: es liegt an dir allein.

Ein herrlicher Tag

Musik: Susanne Folk, Text: Edith Jeske

Heut ist ein herrlicher Tag, um sich das Leben zu nehmen.
Alle Welt ist abscheulich gut drauf.
Alle lachen dich an – und keiner scheint sich zu schämen!
Also hier hört der Spaß aber auf!
All die gut gelaunten Leute machen dich ganz nervös,
so wie die das Leben lieben - ist echt skandalös!
Denn für so viel Heiterkeit hast du nur Häme und Hohn -
Und wie die Sonne lacht, ist eine Provokation!!!

Also spring vor die Bahn oder den Bus,
oder in die Unterelbe – Hauptsache Schluss! Schau dich nur um, denn wie man sieht:
Heut ist der perfekte Tag für einen kleinen Suizid!

Heut ist ein herrlicher Tag, um sich das Glück zu vermiesen.
Diese Pärchen, die machen dich krank:
in den Cafés, in den Parks, auf den Bänken und Wiesen
und am Zaun vor dem Bahnübergang!
Mit den feuchten Zungen tauschen sie Bakterien aus.
Na da stellst du dir gleich vor:
wie treiben’s die erst zu Haus?!
Der Gedanke schon bereitet dir das eiskalte Graun:
Na klar, die wolln dir alle nur die schlechte Laune versaun!

Nimm ein Bad mit ‘nem Fön, fahr in den Zoo
steig in das Piranhabecken, stürz dich ins Klo.
Du hast die Wahl wie es geschieht
Nichts befriedigt einen mehr als so ein kleiner Suizid!

Also kauf dir Arsen oder ’nen Strick
oder wickel dir’n Bunjee-Seil ums Genick.
Gib dir den Rest, schieb’s nicht hinaus:
Und dann sieht die Welt schon gleich
ein bisschen freundlicher aus!

Voodoo-Lady Dominga

Musik: Celina Muza, Text: Norbert Tefelski

Wenn dein Ehemann im Lauf der letzten Jahre
sich als untreu oder sonstwie fies erwies,
brauchst du nur von seinem Kopfe ein paar Haare
oder Fingernägel, die er liegen ließ.

Denn ich kenne eine Frau, die kommt aus Kingston,
und die knetet all das in ein Püppchen ein.
Für dich selbst ist dieser Aufwand am geringsten,
das Ergebnis aber könnt’ nicht besser sein.

Ohne Scheidungskosten wird er abserviert,
und die Witwe steht in mildem Licht.
Ja, ich hab’s mit meinem ersten Mann probiert,
ich weiß, was dann passiert,
wenn Dominga in die Puppe sticht.

Voodoo-Lady Dominga
kennt sich aus mit der Schwarzen Magie.
Voodoo-Lady Dominga
baut ein Püppchen für Ferntherapie.
Nur mit dem kleinen Ding da
wird der Störenfried zombifiziert.
So zeigt Lady Dominga
wie der Voodoo-Zauber funktioniert.

Wirst du lange schon gestört von deinen Nachbarn,
und du kriegst bis morgens früh kein Auge zu,
weil die Nachbarn nachts mit keiner Art von Krach spar’n,
ja, da kenn ich einen schnellen Weg zur Ruh’.

Was Persönliches von ihnen findest du
in der Abfalltonne vor dem Haus.
Wenn es sein muss, reicht ein alter Tennisschuh,
Schick ihn Dominga zu
und die Nervensägen seh’n bald übel aus.

Die Regierung lässt sich wählen und vergisst dann
ziemlich schnell, dass es ums Wohl des Volkes geht.
Darum sammel Autogramme von Ministern,
und Dominga löst die Fragen ganz konkret.

Doch egal, wobei sie dir auch helfen mag,
zeig dich zuverlässig und bezahl.
Denn für Kunden ohne gutes Geld im Sack
und ohne Zahlungsmoral hat sie ebenfalls ein Ritual.

Voodoo-Lady Dominga ...

Gäb’s dich nicht

Musik: Celina Muza, Text: Norbert Tefelski

Gäb’s dich nicht, man müsste dich erfinden
und mich auf alle Fälle mit dazu.
Gäb’s dich nicht, dann würd auch ich verschwinden.
Was wär das Schwarze ohne Weiß,
was wäre Feuer ohne Eis,
was wäre so ein Ich ohne ein Du?

Das Leben neben jemandem wie dir
kann manches Mal auch ziemlich stressig sein.
Mal bist du zärtlich wie ein Kuscheltier,
mal stur wie ’ne Figur aus Elfenbein.

Und trotzdem sollst du bleiben, wie du bist,
denn ich bin auch nicht immer pflegleicht,
mit Fehlern, die du gerne übersiehst,
weil unser Glück für viele Fehler reicht.

Gäb’s dich nicht ...

Wir sind uns weit entfernt noch immer nah,
und das sogar ganz ohne Telefon.
Wenn ich nur an dich denke, bist du da.
Drum schweig nur – ich versteh dich schon.

Gäb’s dich nicht ...

Vorbei

Musik: Andrzej Zarycki, Text: Norbert Tefelski

Bäume blüh’n, es grünt und riecht nach Mai.
Warmer Wind bläst Kopf und Himmel frei.
Komm her und lass den Schnee von gestern jetzt zurück,
genieß den Augenblick.
Die kalten Tage sind vorbei.

Schließ die Augen und dann zähl bis zehn,
öffne sie und lass uns weitergeh’n.
Hab keine Angst, oh nein, ich lass dich nicht allein,
fühl mich in dich hinein.
Was dich bewegt, ich kann’s versteh’n.

Deine Sorgen erscheinen dir morgen
so fern wie ein Traum.
Zeit und Raum sind auf uns’rer Seite.
Gefühle von heute, ob Lust-, ob Schmerzensschrei,
ganz einerlei, sind morgen schon vorbei.
Schau nach vorn und fühl dich frei,
denn alles geht vorbei.

Jeder Tag birgt jede Möglichkeit.
Öffne dich und sei dafür bereit.
Wenn du nur willst, ist jede Stunde frisch und neu.
Zwar bleibt das Glück nicht treu,
jedoch zum Glück auch nicht das Leid.
Wenn du nur willst, ist jede Stunde wirklich schön und überraschend neu.
Der Himmel ist so klar und weit.

Bäume blüh’n, es grünt und riecht nach Mai ...

Nimm dein Herz an die Hand

Musik: Susanne Folk, Text: Edith Jeske

Nimm dein Herz an die Hand –
Zeig ihm die Welt,
die Sehnsucht und den Sonnenschein.
Nimm dein Herz an die Hand –
lauf mit ihm los,
einfach in den Tag hinein.

Geh auf den Rummel und fahr Karussell,
streichel Giraffen im Zoo,
klau ein paar Blumen im Stadtpark und dann
schenk sie dem Chef im Büro.

Kauf ein Schuhgeschäft leer,
tanz bis morgens um vier,
fahr zum Frühstück ans Meer
spiel im Keller Klavier ...!

Nimm dein Herz an die Hand ...

Schau in den Spiegel und finde dich schön.
Gib dir nen Kuss ins Gesicht.
Dreh’s Radio laut, trink Champagner im Bett
pfeif auf den Wetterbericht.

Steck dir Federn ins Haar,
Hauch den Hausmeister an,
Gib ein Trinkgeld bei SPAR,
Sing ein Lied in der Bahn ...!

Spiel im Keller Klavier,
tanz bis morgens um vier,
Frag dein Herz. "Bist du hier?"
und es antwortet dir ...
Nimm dein Herz an die Hand ...

Pubertisten

Musik: Celina Muza, Text: Norbert Tefelski

Wenn wir uns mit Freunden treffen, die auch Eltern sind,
dauert es nicht lange und wir sind beim Thema Kind:
Kinder, Kinder, die zumindest mit den großen Zeh’n
schon im unvermeidlichen Erwachsnenleben stehn.
Aber dieser Übergang ist steinig, schief und krumm
und auch für den Wegbegleiter ein Martyrium.
Aus dem Grunde reservier ich mir nun einen Sitz
in der Selbsthilfegruppe geschädigter Eltern
von pubertierenden Kids.

Sagt hier einer leise Handy, oder flüstert Game,
fasst man sich ans Portemonnaie, und ich krieg ein Ekzem.
Bin den jungen Pickelträgern somit ziemlich nah,
ist doch bei manch andern Dingen wenig Nähe da.
Will man cool sein, ist das peinlich. Herzlichkeit ist krass.
Man kommt sich ganz schön alt vor, sag ich und werd blass.
Alle Nervenbündel nicken wissend, und ich schwitz
in der Selbsthilfegruppe geschädigter Eltern
von pubertierenden Kids.

Sag, sind deine auch so maulfaul: Weiß nich, Mmh, Nee,
Schulterzucken, Satzfragmente, die ich nicht versteh?
Nur wenn ich das Klopfen an der Zimmertür vergess,
kommt ein ganzer Satz zustande: Raus hier, mach kein’ Stress!
So versichern wir uns gegenseitig unsres Leids,
trösten uns mit diesem oder jenem Sinnesreiz.
Ohne dass die Kinder maulen, hör’n wir alte Hits
in der Selbsthilfegruppe geschädigter Eltern
von pubertierenden Kids.

Ist die Sitzung dann zu Ende, hab’n wir alle neue Kraft,
und in ein, zwei, drei, vier Jahren ist es sowieso geschafft.
Uns’re Liebe zu den Kindern wird die Zeit schon übersteh’n.
Pubertistenbanden kommen, Pubertistenbanden gehn.
Bald schon stöhnen neue Opfer über Kevin, Laura, Fritz
in der Selbsthilfegruppe geschädigter Eltern
von pubertierenden Kids.

Hafen im Sturm

Musik: Celina Muza, Text: Edith Jeske

Manchmal fällt mir alles schwer
Manchmal geht beinah nichts mehr
Alles erscheint mir so kalt
Dann brauch ich Wärme und Halt:
Dann brauch ich, dass du für mich lachst,
meinen Lebensmut wieder entfachst
Ich brauch deinen klugen Verstand
und deine Hand

Du bist mein Hafen im Sturm,
mein Freund und mein Mann,
mein Platz in der Welt
Wenn nicht du, wer dann.
Nichts kann mir passieren, so lange ich spür:
Du bist bei mir.

Wenn ich den Weg nicht mehr find,
führst du mich heim wie ein Kind
Wenn mich die Hoffnung verlässt,
hältst du mich sicher und fest.
Nicht einen Moment denke ich
Wie könnte es sein ohne dich?
Ich weiß, dass ich zu dir gehör
Was brauch ich mehr?

Du bist mein Hafen im Sturm ...

Jetzt noch nicht!

Musik: Andrzej Zarycki, Text: Norbert Tefelski

Manchmal fällt ein Meteor
auf die Welt, das kommt vor.
Dinge nehmen ihren Lauf:
Was entstand, löst sich auf.

Mancher schaut schon bang ins All
und wartet auf den Knall.
Jedoch der Weise spricht:
Jetzt noch nicht!

Leben ist zu jeder Zeit
voller Unsicherheit.
Könnte man die Zukunft seh'n,
wäre das nicht nur schön.

Doch wem vor dem Morgen graut,
wird blind, denn er verbaut
aufs Heute sich die Sicht:
Jetzt noch nicht!

Manchmal sagt das Glück Adieu.
Keine Lust mehr. Ich geh.

Mit dem allerbesten Plan
hast du Zeit nur vertan.

Heile Welten geh'n kaputt,
und uns verlässt der Mut.
Egal was auch zerbricht:
Jetzt noch nicht!

Manchmal fällt ein Meteor ...

Lass die Liebe lieber nicht so lang allein

Musik: Susanne Folk, Text: Norbert Tefelski

Am Morgen geht der stille Traumberater,
der dir sagte, in der Ruhe läge Kraft.
Der Mensch wird nun im Tag-für-Tag-Theater
gemessen, an dem was er heut schafft.

Der Chor schreit lauter laute Dissonanzen,
dieses Lied, das dich so runterzieht.
Doch etwas gibt es, was man in dem ganzen
Getöse vergisst und übersieht.

Lass die Liebe lieber nicht so lang allein
Lass dein Herz sich nicht verhärten wie ein Stein
Denn ein Sein ohne sie kann nicht sein
Sie ist da, immer nah, lad sie ein

Ist, was in allen singt, uns wie Luft durchdringt
Ist der Geist, der beweist, dass uns Glück gelingt
Das Prinzip, das der Welt immer Hoffnung bringt

If you can't be with the one you love
love the one you're with *

Die Menschen, schwer beladen mit Problemen,
sind auch nur Figuren in dem Spiel.
Und wenn sie sich mal nicht so gut benehmen,
verdienen sie doch dein Mitgefühl.

Lass die Liebe lieber nicht so lang allein ...

* Zitat: Stephen Stills

Abschiedsbrief

Musik: Susanne Folk, Text: Edith Jeske

Ich hab dir einen Abschiedsbrief geschrieben,
heut morgen war mir plötzlich einfach so.
Ich dachte nur: ich muss das wohl mal üben,
wir sind schon lange nicht mehr richtig froh.
Uns hüpft nicht mehr das Herz, wenn wir erwachen,
vor Staunen, dass es uns zusammen gibt.
Wir können lang schon nicht mehr richtig lachen,
soll man das nicht können, wenn man liebt?

Was ist es, das uns aneinander bindet?
Der Alltag und ein Stück Bequemlichkeit?
Die Angst, dass man ja doch nichts Bessres findet?
Vielleicht auch einfach nur die lange Zeit.
Du schläfst noch tief, ich frag mich im Geheimen:
Ob du dich manchmal auch mit Zweifeln plagst?
Da drehst du dich zu mir in deinen Träumen
lächelst, als du meinen Namen sagst.

Man weiß nicht, was es ist,
und nicht, woher es kommt –
ob es nur vielleicht verborgen war.
Man kann auf einmal spür’n
dass irgendwas passiert:
und weiß nur eins: auf einmal ist es da.

Der Abschiedsbrief - ich werd ihn dir nicht geben
er war wohl eher für mich selbst bestimmt
ich musste mir mal zeigen, dass man eben
was wichtig ist, so selten wichtig nimmt.
Vertraut sein heißt nicht Trott und Langeweile –
darunter zieh ich heute einen Strich.
Ich les den Brief noch einmal – jede Zeile
und streich ihn durch und schreib: Ich liebe dich