frei

Berliner Morgenpost, 7. Dezember 2010:

"Nach mittlerweile vier Alben kennt man die Sängerin zunehmend als Grenzgängerin zwischen Chanson und Jazz. Auch ihr neues Album "frei" ist wieder ein virtuoser Genre-Mix. Eingespielt mit fünfköpfiger Band, ist die Fusion überaus gelungen. Erschließt sich ein Track mal melodiös nicht auf Anhieb, macht er neugierig genug aufs mehrmalige Hören und setzt sich dann umso nachhaltiger. Viele Songs sind allerdings wunderbar eingängig und intensiv zugleich. Veredelt mit Celina Muzas nuancierter und ausdrucksstarker Stimme." Ulrike Borowczyk

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Pressetext duo-phon-records:

„...Celina wie Zimt und Muza wie Muskat. Vielfach gewürzt kommen die Chansons made in Poland daher...“*. Die polnische Schauspielerin und Sängerin Celina Muza bereichert seit Jahren die Berliner Chansonszene. Geboren bei Danzig, ausgebildet am Vocal-Actor’s Studio in Gdynia überzeugte sie bereits in ihrer Heimat als mehrfach ausgezeichnete Chansoninterpretin und durch zahlreiche Theaterrollen, die ihre schauspielerischen Qualitäten ebenso in den Vordergrund stellten wie auch ihre Gesangsmöglichkeiten.

Die Berliner Morgenpost schrieb über sie: „Wenn Celina Muza singt, berührt ihre unverwechselbare Stimme die Seele. Nicht viele Künstler können so etwas von sich sagen. Doch bei der in Berlin lebenden polnischen Sängerin stimmt einfach alles: Die tiefe Leidenschaft, der berückende Charme, die nuancierte Ausdruckskraft in Dur und Moll.“

Nach „Sorglos“ und „Berühre mich“ stellt Celina Muza mit „frei.“ ihre dritte „Chanson_meets_Jazz“-CD vor. Dreizehn neue Lieder, die „frei.“ von Schranken sind und sich Schubladen gänzlich verweigern. Sie erzählen Geschichten, mal melancholisch, mal witzig, auch sarkastisch, traurig und glücklich, in jedem Falle lebendig. Edith Jeske und Norbert Tefelski schrieben die Texte zur Musik von Susanne Folk, Andrzej Zarycki und Eigenkompositionen von Celina Muza – bei deren Konzerten sich schon seit Jahren die Berliner Chansongemeinde mit der Jazzszene trifft. Diese Brücke vom Chanson zum Jazz schlägt das Album „frei.“ noch konsequenter als die Vorgängerproduktionen – und das nennt Celina Muza augenzwinkernd frei.jazz. Die polnische Chansoninterpretin präsentiert ohne Berührungsängste intelligente deutsche Texte mit eingängiger und anspruchsvoller Musik. In ihrem Heimatland gehört die Landessprache immer schon zum Jazz, in Deutschland hat dies Seltenheitswert. Wenn Celina Muza nun die deutsche Sprache in solch ungewohnte Bereiche überführt, gelingt ihr damit eine ganz neue Form von Internationalität und Integration. Einfach „frei.“

Musik: Susanne Folk, Andrzej Zarycki, Celina Muza
Texte: Edith Jeske, Norbert Tefelski

Mehr Informationen:
music(at)duo-phon-records.de
info(at)muza.de

* Tagesspiegel, Ticket